Freitag, 14. Februar 2020

Ein neues Gesicht

 
Mein Name ist Franziska Mordasini und ich habe am 1. Februar die Nachfolge von Angelika Wegmüller in der KiJubi angetreten. Nach einigen Jahren Bibliotheksarbeit in kleineren Bibliotheken freue ich mich auf meine Arbeit hier in der "Grossstadt".
Mein Aufgabengebiet umfasst die Betreuung des Bilderbuch-, und des Comicbestandes sowie die Betreuung der Games. Ebenso werde ich die Kinderveranstaltungen organisieren und durchführen. Die Buchstart-Veranstaltungen werden ab März und die Bilderbuch-Geschichten ab April wieder regelmässig stattfinden.
Ich freue mich auf ganz viele neugierige Kinder mit ihren Eltern, Grosseltern, Gottis, Göttis,....

Donnerstag, 13. Februar 2020

Manchmal heisst es loslassen...

Blumenübergabe durch unseren "Hüttenchef"
(Leitung Magazin und Logistik) Mario Schneider
csc - Ende Januar ist unsere geschätzte Kollegin Angelika Wegmüller in eine vielvesprechende Zukunft aufgebrochen. Uns ist es sehr schwer gefallen, sie gehen zu lassen, auch wenn wir uns natürlich für sie freuen. Sie war so ein fundamentaler Bestandteil unseres Teams, und wird garantiert auch von der Kundschaft schmerzlich vermisst werden.

Wer ihre Nachfolge antritt, erfahren Sie demnächst in diesem Blog.

Freitag, 31. Januar 2020

Meine Zeit in der KiJuBi




Annalena schreibt:

Die drei Monate meines Praktikums in der KiJuBi gehen nun zu Ende. Ich muss sagen, dass ich sehr viel Spass hatte. Diese Zeit werde ich bestimmt vermissen. Ich habe viele tolle Menschen kennen gelernt und möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei allen bedanken. Merci, dass ihr mich hier so offen und herzlich empfangen habt. Ich habe viele neue Dinge gelernt, die ich euch nun auch etwas näherbringen möchte.

Zu Beginn des Praktikums habe ich nicht viel über die Arbeiten gewusst, die es in einer Bibliothek und vor allem in der KiJuBi zu erledigen gilt.

Eine Aufgabe, die doch den Meisten bekannt ist, ist die Beratung. Bei Fragen der Kunden stehen die Bibliothekaren/innen immer zur Verfügung. Es ist eine der wichtigsten Aufgaben. Mir persönlich ist es am Anfang gar nicht so leichtgefallen, all diese Fragen zu beantworten. Auch vor allem, den Kunden den Platz der gesuchten Medien zu zeigen.  Doch mit der Zeit klappte das etwas besser.

Die Arbeit des Alphabetisierens hat mir dabei geholfen. Bei dieser Arbeit müssen die Bücher in die alphabetische Reihenfolge geordnet werden. Diese Arbeit muss immer wieder gemacht werden. Besonders an denjenigen Orten an denen die Kunden am liebsten ihre Bücher aussuchen.

Eine meiner Aufgaben während des Praktikums war auch, das durchsehen aller Kundenwünsche. Dabei ging es darum nachzuschauen ob inzwischen Medien bestellt wurden, die sich zum jetzigen Zeitpunkt jedoch immer noch im immer grösser werdenden Stapel befinden.

Die KiJuBi bietet für Lehrerpersonen eine Zusammenstellung zu einem gewünschten Thema an. Genau diese sogenannten Themenkoffer mussten öfters zusammengestellt werden. Dazu musste ich auch eine Statistik erstellen. Dies stellte sich schwieriger als erwartetet heraus, denn ich musste fast schon Detektiv spielen um die gesuchten Angaben herauszufinden.

Schaufenster dekorieren, so wie Plakate aufhängen gehörten ebenfalls hin und wieder in den Tagesplan.

Eine Ausnahmesituation, die mir jedoch viel Spass bereitete, war den Weihnachtsbaum zu schmücken. Wir haben gemeinsam mit den Familien und vor allem mit den Kindern, die gerade an diesem Tag die Bibliothek besuchten, diversen Weihnachtsschmuck gebastelt und ihn anschliessend an den Baum aufgehängt.

Tatsächlich gibt es in der KiJuBi immer wieder Bastelarbeiten. Das hat mich selber sehr überrascht. Jedoch war das eine interessante Abwechslung.
Auch bei den Vorbereitungen und der Durchführung der Erzählnacht durfte ich teilnehmen und hatte grossen Spass dabei. Ich lernte zudem viel über Kinderrechte. Da dies das Thema der Erzählnacht war.

Mir war bis zu meinem Praktikum nicht klar, dass die Bibliothek Solothurn ein riesiges Magazin besitzt. Dort werden Bücher gelagert, die z.B. beschädigt, nicht gleich oft gelesen oder nur zu Forschungszwecken genutzt werden. In der KiJuBi kommt es öfters vor, dass diese Bücher trotzdem immer wieder verlangt werden. Deshalb musste ich öfters solche Bücher holen und anschliessend wieder versorgen.

Zu guter Letzt, durfte ich natürlich diese Blogartikel schreiben. Das war auch eine ganz neue Erfahrung, die mir jedoch viel Spass bereitete.

Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in meine Arbeiten geben, die ich unter anderem erledigen durfte.

Ich möchte mich noch einmal ganz herzlich bei allen Mitarbeitenden der Bibliothek und insbesondere denjenigen der KiJuBi bedanken. Ich habe die Zeit wirklich sehr genossen.
Merci!

Freitag, 24. Januar 2020

In Wimmlingen wird es niemals langweilig

aw - Auf den ersten Blick sind es einfach tolle Wimmelbücher, wie viele andere auch.
Beim Betrachten dieser textlosen Wimmelwelt entdeckt man aber plötzlich Verbindungen zwischen den Figuren, Geschichten entfalten sich und die ganze Stadt beginnt zu leben.



Die Geschichten entwickeln sich in jedem Band und auch über die Bände hinweg. So sieht man, wie Elke Manfred hilft, nachdem er auf einer Bananenschale ausgerutscht ist. Dann sieht man sie bei einem Date und später als Paar. Oder Tanja, die im Winterbuch noch einen kugelrunden Bauch hat, und im Frühlingsbuch einen Kinderwagen schiebt.

Die Wimmelbücher eignen sich nicht nur zum Selberanschauen und gemeinsam endecken was sich im Leben der Figuren verändert, sie sind auch toll um Kinder zu aktivieren.

Zum Beispiel im Unterricht: Sei es als Gundlage für eine eigene Geschichte, sei es um Deutsch zu lernen und Alltagswörter mit Alltagssituationen verknüpfen zu können oder einfach zum Thema Jahreszeiten.

Mehr zu dieser fantstischen Wimmelbuchwelt gibt es auf der Website: http://www.wimmlingen.de . Hier findet man nicht nur spannende Informationen über die Wimmelinger, sondern auch kostenlose Malvorlagen zum Ausdrucken, Spiel- und Bastelanleitungen und Tipps zur Sprachförderung. Es hat sogar ein kleines Voci Deutsch-Englisch-Arabisch-Farsi.

Also los! Buch aufschlagen und Wimmelingen entdecken. Mein Patenkind und ich spielen mit den Büchern manchmal Stundenlang "Ich sehe was, das du nicht sieht".



Freitag, 17. Januar 2020

Mein Praktikum im PTT-Archiv



Fabienne schreibt:

Mein drittes und somit letztes Praktikum habe ich im PTT-Archiv (Post-, Telefon- und Telegrafenbetriebe) in Köniz absolviert. Der ehemalige Bundesbetrieb löste sich dann 1997/1998 auf und wurde zu zwei einzelnen Unternehmen: Die schweizerische Post und Swisscom.

Wie die Swisscom jetzt heissen könnte, wenn man sich anders entschieden hätte.

In meinem Praktikum habe ich viele verschiedene Arbeiten erledigt und viel Neues dazugelernt. Um ein paar Tätigkeiten zu nennen:

- Ich habe einen ganzen Bestand auf ScopeArchiv erschlossen. ScopeArchiv ist die in Archiven häufig verwendete Software. Bei meinem Bestand ging es vorwiegend um Postführungsverträge aus der Zentralschweiz.


- Korrekturarbeiten von Büchern in Aleph, welches eine Bibliothekssoftware ist. Im PTT-Archiv befindet sich die historische Bibliothek der PTT, im Museum für Kommunikation die Handbibliothek und die Philatelie-Bibliothek.

- Das Hervorholen von Archivgut heisst "Ausheben", das Zurücklegen "Reponieren". Für die Kunden habe ich Postdatumstempel, Dokumente aus der Poststellenchronik, Telefonbücher und diverse andere Dokumente ausgehoben.

- Das PTT-Archiv arbeitet eng mit dem Museum für Kommunikation zusammen. Während meiner Praktikumszeit übergab das Museum für Kommunikation dem PTT-Archiv drei Enzyklopädien. Eine davon ist die Ökonomische Enzyklopädie von Johann Georg Krünitz. Sie war eine der umfangreichsten Enzyklopädien des deutschen Sprachraums mit 242 Bänden. Diese drei Enzyklopädien durften wir ins PTT-Archiv transportieren und danach einräumen. Es waren ein paar Kisten!

Die Institution PTT hatte 11 Kreispostdirektionen, welche von Osten nach Westen durchnummeriert waren (Genf Nr. 1, Bellinzona Nr. 11).

Die 11 Kreispostdirektionen der Schweiz

Das PTT-Archiv ist ein abgeschlossenes Archiv, da es nur Dokumente bis und mit 1997 archiviert. Es kommen aber immer noch laufend Bestände hinzu.

Donnerstag, 19. Dezember 2019

Die fleissigen Helfer des Weihnachtsmannes

Wichteltür im Zetterhaus
Es schreiben: Rafael und Annalena 

Weihnachten steht kurz vor der Tür und nicht nur die Menschen sind im «Gschänkli» stress. Nein auch der Weihnachtsmann und seine Helfer müssen noch die letzten Vorbereitungen vor dem grossen Fest treffen. Es muss gebastelt, gebacken und vor allem verpackt werden. Zum Glück muss der Weihnachtsmann nicht alles alleine machen, er hat ja zu unser aller Erleichterung die fleissigen Wichtel, die einen grossen Teil seiner Arbeit für ihn erledigen. Doch wie sind die Wichtel eigentlich so und wie kann man sie erkennen?  Genau diese Fragen und noch weitere, werden wir hier beantworten.

Der Weihnachtsmann und seine Helfer
Link zum Puzzle




Fast jeder Kennt die kleinen Helfer des Weihnachtsmannes:

Die Wichtel! Die kleinen, freundlichen netten und hilfsbereiten Zwerge. Unter den Fabelwesen gehören sie zu der Kategorie der «Naturgeister» und entstammen der nordischen Mythologie. Sie haben ein rundes, lustiges und verschmitztes Gesicht mit grossen Kulleraugen. Ihre Haarfarbe variiert von Wichtel zu Wichtel. Ihre Kleidung ist meistens kunterbunt und es wurde bisher kaum ein Wichtel ohne seiner spitzen Mütze gesehen. Sie werden kaum grösser als 20 cm. und obwohl man es ihnen nicht ansieht, können sie ein sehr hohes Alter erreichen. Wichtel sind oft nach scherzen zu mute und sind für jeglichen Schabernack zu haben, solange er nur für Erheiterung sorgt und niemanden schadet. Wichtel arbeiten meistens zu zweit und sind keine Einzelgänger, gründen aber auch keine Familien.

Die Wichtel sind in der Lage sich vollständig unsichtbar zu machen. Sie zeigen sich aber auch gerne mal in Ihrer wahren Gestalt, wenn sie einen Menschen für würdig halten. Das wären vor allem Kinder, weil sie eine ähnliche Natur wie die Wichtel haben. Aber auch freundlichen Erwachsenen zeigen sie sich manchmal.  Wichtel sind im Stande ein wenig Magie auszuüben und mit diesem Talent erfüllen sie spontan Wünsche. Wichtel sind entfernt mit den Heinzelmännchen verwandt. Die Wichtel sind besonders geschickt mit Nadel und Faden, welche sie meistens in einer Tasche mit sich tragen.

Nun jetzt wisst ihr hoffentlich etwas mehr über die mysteriösen Helfer des Weihnachtsmannes. Vielleicht erkennt ihr ja nun ein Wichtel, wenn er sich nun zu erkennen gibt.
Auch bei uns in der Bibliothek in Solothurn taucht ein Wichtel auf. Ihr könnt ihn sogar in Augenschein nehmen bei eurem nächsten Besuch. Vielleicht verrät er euch ja noch das eine oder andere über sich und seine Freunde oder was genau seine Aufgabe in der Bibliothek ist!



Wir wünschen euch ein frohes Weihnachtsfest.


Quellenangabe:

https://www.house-of-fantasy.de/fabelwesen-wichtel.html
https://nordicwannabe.com/2015/01/julenisse-danemark-norwegen-baumschmuck-typisch/
https://www.norwegenservice.net/wo-der-norwegische-weihnachtsmann-wohnt

Donnerstag, 14. November 2019

Wir haben auch Rechte!


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Annalena schreibt:

Mein Name ist Annalena und ich absolviere vom 22.10.2019 bis am 31.1.2020 ein Praktikum in der Kijubi. Ich durfte an der diesjährigen Erzählnacht teilnehmen und auch einen Bericht über meine Eindrücke schreiben.
 
Am 8.11.2019 hat die Erzählnacht im Querbau der Zentralbibliothek Solothurn stattgefunden. Das Team der Kinder und Jugendabteilung hat den Anlass organisiert und durchgeführt. Das diesjährige Thema war Kinderrechte.


Am Anfang des Abends hat Angelika Wegmüller den 13 gekommenen Kindern, die Wichtigsten Kinderrechte erklärt.

 
Christa Schönmann hat mit dem Bilderbuch «Nur Mut kleiner Luis» den Kindern die Geschichte eines kleinen Wolfs nähergebracht. Luis kommt neue in eine Klasse und hat es anfangs nicht einfach. Er findet dann jedoch einen tollen Freund. In diesem Buch kann man einige Kinderrechte wiederfinden. z.B «Recht auf Schutz».


Nicole Junod erzählte anschliessend die berühmte Geschichte von Malala, jedoch in einer Bilderbuch Fassung. «Malala und der Magische Stift». In diesem Buch sind die Kinderrechte "Recht auf Bildung" und "Recht auf Gleichbehandlung" im Fokus.



Nach dem die Kinder so aufmerksam zuhören mussten war es allerhöchste Zeit für etwas Bewegung. In zwei Gruppen suchten die Kinder die gut versteckten Schachteln, die mit Getränken und Essen gefüllt waren. Die Suche verlief queer durch die ganze Bibliothek. Die Idee hinter der Schnitzeljagd war, dass viele Kinder in anderen Ländern erst einmal einen weiten Weg zurücklegen müssen, bis sie zu ihrer Verpflegung gelangen. Wir wollten genau das den Kindern der Erzählnacht zeigen. Nach der wohlverdienten Verpflegung haben wir uns in zwei verschiedene Gruppen aufgeteilt und verschiedene Spiele gemacht.


Christa Schönmann hat mit den Kindern ein Memory gemacht. Auf den Kärtchen waren jeweils Kinder aus verschiedenen Ländern abgebildet. Wer ein Pärchen gefunden hat durfte auf einem Blatt den richtigen Platz suchen und es dort ablegen. Am Ende haben wir noch geschaut aus welchen Ländern die Kinder kommt.
 

In der gleichen Zeit hat Angelika Wegmüller  mit der anderen Gruppe ein Schnippschnapp gebastelt auf dem die wichtigsten Kinderrechte aufgezeichnet sind.


Zum Abschluss hat Angelika Wegmüller noch eine Geschichte erzählt: «Der Junge im Rock». Es geht dabei um einen Jungen der viel lieber bunte Röcke und Kleider anzieht, anstelle von Jeans. Die anderen Kinder in seinem Kindergarten verstehen das jedoch nicht. Am Ende der Geschichte lernen sie es dann doch zu akzeptieren.

Mit dem Ende dieser Geschichte ging auch unsere Erzählnacht zu Ende und die Kinder und ihre Eltern machten sich wieder auf den Heimweg.

Fotos von: Annalena