Freitag, 28. Juni 2019

Die andere Bibliothek – Mein Praktikum in der PH Bibliothek Solothurn


Fabienne schreibt:

Von Zeit zu Zeit bekommen wir Fragen von Kunden, die eine andere Sprache lernen, ob wir ein Medium zu einem bestimmten grammatikalischen Thema haben. Manchmal können wir ihnen Medien bieten, manchmal aber auch nicht. Wenn wir nichts über das gefragte Thema haben, zum Beispeil "der, die, das" einsetzten üben, schlagen wir den Kunden die PH Solothurn vor. Diese Bibliothek ist spezialisiert auf Lehrmittel und ist der FHNW angeschlossen.
Daher dachte ich mir, warum mache ich nicht ein Praktikum in der Bibliothek, welche ich den Kunden empfehle? Also schrieb ich eine Praktikumsanfrage und bekam bald darauf die Bestätigung, dass ich gehen darf.
Direkt nach Ostern startete ich mein Praktikum in der FHNW PH Solothurn.

Die PH Bibliothek

Am Anfang durfte ich gerade in die Ausleihe, da wir hier in der Zentralbibliothek dasselbe System haben, wie die PH. Auch hat die FHNW schon die Selbstausleihe installiert.
Zu den grössten Aufgaben in der Ausleihe gehört das Raussuchen von reservierten Medien aus den Gestellen, welche Lehrpersonen reserviert haben. Aber auch das Verbuchen von Medien, welche per Kurier von verschiedenen anderen Bibliotheken kamen, nimmt einen grossen Teil ein.

Die Ausleihe

Rückgabewagen und im Gestell die Reservationen

Das Katalogisieren kam auch bald an die Reihe. Sie haben Belletristik und Sachbücher, aber auch ganz viele Lehrmittel und Spiele. Ich durfte ein paar Lehrmittel katalogisieren, was viel Konzentration erforderte. Zum Teil haben sie von einem Buch fünf oder sechs Exemplare und damit sind die Übungshefte oder Lösungen noch nicht miteingeschlossen.


Lehrmittel
 
Ausserdem durfte ich noch den Eingang von bestellten Medien verbuchen, wobei ich ganz herzige Bilderbücher gesehen habe, die ich natürlich auch gerade hier in der Zentralbibliothek vorgeschlagen habe. Bücher ausscheiden und umsignieren gehörte auch zu meinen Aufgaben sowie bei den Zeitschriften, diese für die Selbstausleihe ausstaffieren.


Magazinsignatur ausdrucken

Einmal durfte ich mit in die FHNW Bibliothek in Muttenz, wo uns das ganze Haus gezeigt wurde. Das Gebäude ist sehr imposant!

Mein Praktikum in der PH Bibliothek war abwechslungsreich, interessant, lehrreich und ich durfte ganz viele tolle Menschen kennen lernen. Es war eine super Zeit und ich danke dem ganzen Team der PH Bibliothek herzlich!

PH Bibliotheks-Team (ca. die Hälfte hier)

Donnerstag, 27. Juni 2019

Herzliche Gratulation an Jessica!

Jessica mit Verena Bider, Direktorin/Berufsbildnerin (r.)
und Jeannette Fiala, Ausbildungskoordinatorin (l.)
smh - Wir freuen uns über das bestandene Qualilfikationsverfahren unserer Lernenden Jessica Lima Henrique! Sie hat damit ihre Ausbildung zur Fachfrau Information und Dokumentation erfolgreich abgeschlossen. Für uns sind die drei Lehrjahre mit Jessica wie im Flug vergangen. Und ein bisschen traurig sind wir schon, dass sie uns schon bald verlassen wird.
Für ihre private und berufliche Zukunft wünschen wir ihr alles, alles Schöne und Gute!


Freitag, 7. Juni 2019

Ein trauriger Abschied


smh - Jeden Freitagmorgen hat über viele Jahre hinweg Hanni Wetterwald als freiwillige Ordnungsmitarbeiterin bei uns die Bücher eingeräumt. Mit Fleiss, Genauigkeit und Humor bot sie dem Chaos in der Kijubi die Stirn.

Letzte Woche haben wir die Nachricht von Hannis Tod erhalten. Der Verlust trifft uns hart. Es ist schwer vorstellbar, dass wir ihr nicht mehr zwischen den Gestellen oder unterwegs in Solothurn begegnen werden.

Wir werden sie sehr vermissen.

Mittwoch, 29. Mai 2019

Und aus Papier entstanden Dörfer und Städte...


aw - Es begann mit Bergfalten und Talfalten und am Schluss standen Minibooks, Leporellos und fantasievoll bemalte Schächtelchen auf den Tischen.

Letzten Samstag, zum Abschluss seiner Ausstellung "buchhandwerk", gab Edwin Heim bei uns in der Bibliothek einen Papier-Workshop für Kinder. Nachdem uns der Buchbindermeister und Papierkünstler ein bisschen mit dem Material Papier und seiner Geschichte vertraut gemacht hatte, durften wir uns zwei Stunden lang selber an drei kleinen Papierprojekten versuchen.

Als erstes wurden kleine sechsseitige Büchlein ganz ohne Leim gefaltet (Minibooks).
Danach lernten wir die Handgriffe für ein perfektes Leporello kennen. Als Edwin Heim uns dann noch zeigte, dass man aus diesen Leporellos nicht nur kleine Fotoalben machen kann, hob unsere Fantasie ab. Es entstanden Leporellodörfer, -städte und ganze Gebirgszüge.
Damit diese Leporellos schön verpackt werden konnten lernen wir zum Schluss noch passende Schachteln zu falten (Achtung, der Bogen für den Deckel muss grösser sein, als jener für den Boden;-))

Inspiriert verliessen wir den Workshop. ¨
Bei nächster Gelegenheit will ich unbedingt mein Leporellodorf wieder aus der Schachtel holen und daran weiter basteln. Vielleicht schaffe ich es noch ein paar Quartiere zu falten, oder gar Solothurn - als Stadt in der Schachtel - entstehen zu lassen.

An diese Stelle noch einmal einen herzlichen Dank an Edwin Heim, der diesen Workshop kostenlos für uns durchgeführt hat.

Freitag, 24. Mai 2019

Leseempfehlung "Allways and forever, Lara Jean" von Jenny Han

Jessica schreibt:

Ich empfehle euch das neue Buch von Jenny Han. Es ist der letzte Band ihrer Lara-Jean-Trilogie. Die ersten beiden Bände heissen: «To all the boys i’ve ever loved before» und «P.S. I still love you».

 
In diesem Buch geht es wie man es schon beim Titel lesen kann, um Liebe. Es gibt zwei Hauptcharakteren ein Mädchen, die Lara Jean heisst und ein Junge, der Peter Kavinsky heisst. Sie sind beide Teenager und leben in Amerika. Die Mutter von Lara Jean ist vor einigen Jahren verstorben, sie lebt mit ihrem Vater und ihrer kleinen Schwester zusammen.
Sie haben sich ineinander Verliebt indem sie eine Fake-Beziehung führten. Peter wollte seine Ex-Freundin zurück haben und Lara Jean wollte die Liebe zum Freund ihrer Schwester, die Margot heisst nicht zugeben.
 
Dieses Buch finden Sie bei uns in der Kinder- und Jugendabteilung und hat folgende Signatur:
ZBS KJ Z/Liebe/HAN/3.

Dienstag, 23. April 2019

Praktikum in der Zentralbibliothek Solothurn

Safi schreibt:

Am Montag den 28. Januar habe ich mein  Praktikum in der Zentralbibliothek Solothurn begonnen, welches bis am 24. April dauerte. Normalerweise pendle ich jeden Tag nach Bern ins Schweizerische Bundesarchiv.

 
Es war bereits zu Beginn eine grosse Umstellung. Es war vieles neu für mich, selbst der Magazindienst, den wir im Archiv auch haben, wurde ganz anders aufgebaut als ich es kannte. Ich habe nicht einfach eine bestimmte Aufgabe bekommen, welche ich jede Woche machen konnte, stattdessen bin ich immer wieder da eingeteilt worden, wo es gerade Arbeit hatte. So konnte ich im ganzen Haus ein wenig sein und einen Einblick gewinnen. Einmal haben wir sogar einen Ausflug in eine Jagdbibliothek gemacht. Sie war sehr klein aber sehenswert.

Im Archiv haben wir auch einen Lesesaal, welcher aber deutliche weniger Betrieb hat, als die Theke in der Bibliothek. Über die ganzen Monate die ich da war, bin ich sehr froh über die Hilfe die ich hatte. Es gab immer wieder Sachen von denen ich nichts wusste und konnte meine Arbeitskollegen um Rat fragen. Ich war ziemlich gerne an der Theke, da hatte ich auch Kontakt zu den Kunden, welcher im Archiv weniger vorkommt.

Eine der schwierigsten Arbeiten war das Katalogisieren. Ich hatte erst einen ÜK zu dem Thema. Es war nicht meine liebste Beschäftigung, da man einfach sehr viel beachten muss, bevor man es abspeichern kann. Aber ich denke ich habe auch viel in dieser Zeit gelernt und werde einige Sachen in den nächsten ÜKs anwenden können.

Kinder- und Jugendabteilung
Die meiste Zeit habe ich in der Kinder- und Jugendbibliothek verbracht. Mit der Zeit habe ich mich ein wenig ausgekannt und konnte die Kunden sogar beraten. Es gab Arbeiten, die ich sehr gern gemacht habe und solche die mir dann wieder weniger lagen. Zweimal durfte ich die Tische, die man gleich zu Beginn sieht, kreativ verzieren. Einmal zu Freundschaft und Grusel, das andere Mal zu Ostern. Ich habe es sehr gern gemacht, da ich selber die Medien dazu suchen und es auf meine Art gestalten konnte. Wenn ich in der Abteilung arbeitete, waren die Kinderbücher die ich selbst als kleines Kind vorgelesen bekam, eine schöne Erinnerung an meine Kindheit. Es war schön zu sehen wie die Kinder kamen und sich mit Freude ein Buch ausgelesen haben und es dann stolz an die Theke brachten.

Im Ganzen also hat mir das Praktikum gut gefallen, ich bin froh, dass ich hier mein allererstes Praktikum machen durfte.

Freitag, 19. April 2019

Ostergrüsse aus der Kijubi



smh - Die Bibliothek bleibt über Ostern geschlossen. Wir wünschen allen frohe Festtage ohne Stau und mit viel Sonne!