Sonntag, 24. November 2013

Der Frosch war los!

smh - Gestern Samstag Abend fand wie angekündigt die Erzählnacht 2013 der Zentralbibliothek statt. Während die "Grossen" im Lesesaal Geschichten zum Schmunzeln genossen, gelesen von Schauspieler Hanspeter Bader, versammelte sich eine ansehnliche Schar Kinder mit und ohne Angehörige im schön renovierten Allzweckraum im "Querbau".

Auf Kissen, Schemeln und Stühlen warteten alle gespannt auf den Start von "2:0 für Marina und Kurt". Die Kulisse mit Brunnen und Blumenwiese jedenfalls sah schon sehr vielversprechend aus.

Dann endlich: Auftritt Simone Wyss. Die Puppenspielerin sang, sprach und musizierte sich zusammen mit ihren Handpuppen mit viel Einsatz und Freude am Spiel durch das vergnügliche Stück. Dabei wechselte sie ständig in neue Rollen, führte mal als Erzählerin, mal als Gärtnerin Berta durch die Handlung, und verlor dabei nie den Kontakt zum jungen Publikum.

So litten wir gemeinsam mit Frosch Kurt's Nachbarn unter seiner schrecklichen Gesangsstimme, nahmen Anteil an Kurt's Traum von einer Karriere als Schlagerstar und empörten uns darüber, dass Prinzessin Marina beim Fussballspiel mit ihren 11 prinzlichen Brüdern immer im Tor stehen muss.

Und zum Schluss das Happy End: Marina und Kurt werden Freunde, und dank Gesangsstunden wird aus Kurt doch noch ein passabler Sänger. Bei einem gemeinsamen Konzert im Schlossgarten zeigen die beiden, was sie drauf haben, und auch Marinas Traum von eigenen Fussballschuhen wird endlich wahr.

Mir hat das Figurentheater sehr viel Spass bereitet - besondere Höhepunkte waren für mich das Popcorn, die witzigen Fussballszenen und natürlich die alten Schlagerschnulzen: "Marina, Marina, Marina", "Schmittchen Schleicher" und "Marmor, Stein und Eisen bricht" lassen grüssen.

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