Sonntag, 2. Februar 2014

Zwei ganz besondere Bücher

smh - Es gibt Bücher, die kann man nicht einfach ins Gestell stellen. Sie würden zwischen den vielen andern Titeln sonst unter gehen. Darum stelle ich heute zwei solche Titel kurz vor.

"Die Sprache des Wassers" von Sarah Crossan erzählt die Geschichte der jungen Kasienka, die mit ihrer Mutter von Polen nach England auswandert. Es ist schwierig für sie, im fremden Land Anschluss zu finden.





Das Buch ist ein kleines Bändchen, und der Text sieht aus wie ein Gedicht, das sich nicht reimt. Die kurzen "Kapitel" lesen sich leicht und sprechen ohne Umweg über den Kopf direkt das Herz an.

Auch "Es gibt Dinge, die kann man nicht erzählen" von Kirsten Boie ist ein Buch, das unter die Haut geht. Boie wagt es, von Kindern aus Swasiland zu erzählen, die ein Leben führen, das wir uns hier im reichen Westeuropa nur schwer vorstellen können.

Trotzdem entsteht durch die Sprache sofort eine Identifikation mit diesen Heldinnen und Helden eines harten Alltags. Und obwohl die Autorin sich nicht scheut, schier unaussprechliches aufzubringen, nimmt sie den Kindern nie ihre Würde. Respekt.

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