Donnerstag, 12. September 2019

Meine erste Klassenführung

Fabienne schreibt:

Raumplan der Kinder- und Jugendbibliothek

Während meiner ersten Klassenführung entdeckten die Kinder die Bibliothek mit dem Detektivspiel.

Bei jeder Führung muss man zuerst die Hinweise in Medien verstecken. Darunter sind auch Buchstabensalatspiele und Puzzles. Die Klasse muss für das Spiel in Gruppen eingeteilt werden. Den ersten Hinweis bekommen die Gruppen, um beginnen zu können. Danach führt jeder gefundene Hinweis zum nächsten, bis man beim Schatz angekommen ist.

Also versteckte ich zuerst alle Hinweise. Beim Eingang der ZBS sah ich, wie die Klasse um das Klavier unter dem Querbau standen und ein Lied sangen, welches die Lehrerin anstimmte.
Als sie dann hereinkamen, erklärte ich zuerst ein paar grundlegende Dinge, wie wo die Toiletten sind oder was wir alles für Räume haben. Danach ging es in die Kinder- und Jugendabteilung. Hier erklärte ich das Detektivspiel. Danach starteten sie das Spiel.


Die Klasse war sehr lebendig und begeistert. Sie haben ca. 40 Minuten gebraucht und um 10 Uhr waren sie fertig. Nach der Pause, welche sie im Barockgarten verbrachten, erklärte ich ihnen die Ausleihbedingungen. Dazu gehörte auch das Zeigen von kaputten Medien. Dies fanden die Kinder unterhaltsam, wie auch schockierend. Zum Schluss stellte ich noch zwei Ratefragen: «Wie viele Medien besitzt die Kijubi insgesamt? » und «Wie viele Nonbooks hat die Kijubi? ». Die Kinder liebten das Raten.


Und schon war meine erste Führung vorbei. Ich war sehr nervös, aber es hatte Spass gemacht.

Freitag, 6. September 2019

Der neue Lehrling in der ZBS

Rafael schreibt:


Ich heisse Rafael Steffen, bin 16 Jahre alt und komme aus Thörigen. Ich habe am
02. August. 2019 eine Lehre als Fachmann Information und Dokumentation hier in der Zentralbibliothek Solothurn begonnen.

Ein Tag im Leben von Rafael Steffen

Vormittag

Unter den Werktagen stehe ich zwischen 5:30 und 6:00 auf. Das wecken erledigt mein Radio, welches eine Weckerfunktion hat und neben meinem Bett steht. Ich erwache relativ schnell, weil ich mir diesen Reflex schon früh angewöhnen musste, denn ich teile mein Zimmer (noch) mit meinem jüngeren Bruder (13) und den will ich natürlich nicht wecken, deshalb lege ich mir meine Klamotten zum anzuziehen bereits am Vorabend ins Badezimmer. Danach gehe ich mich anziehen und frühstücke dann mit meiner Mutter zusammen. Mein Vater kommt meistens dann um 6:20 von seiner Zeitungstour nachhause.Er ist Zeitungsverträger und tagsüber Hausmann. Er schaut, dass mein kleiner Bruder und meine kleine Schwester (11) pünktlich aufstehen. Nach dem Zähneputzen fahre ich ca. um 6:30 von zu Hause mit dem Fahrrad Richtung Herzogenbuchsee Bahnhof ab. Dort komme ich dann 10 Minuten später an, stelle mein Fahrrad ab und warte auf meinen Bus der um 6:59 losfährt. Manchmal treffe ich noch auf ehemalige Klassenkameraden und spreche noch kurz mit ihnen. Ich fahre dann eine halbe Stunde mit dem Bus bis zu der Haltestelle: Solothurn Zentralbibliothek. In der Bibliothek ziehe ich zuerst meine Jacke aus und stempeln mich dann ein, dass ist ungefähr um 7:45. Danach gehe ich in die Abteilung in die ich eingeteilt bin und arbeite bis Mittag, mit einer viertel Stunde Pause am Vormittag. Ich mache meistens eine halbe Stunde Mittag.

 Nachmittag & Abend

Ich bin an jedem Tag, nachmittags und vormittags in einer anderen Abteilung.Ich beende mein Arbeitstag meistens um 17:05, damit ich den 17:11 Bus Richtung Herzogenbuchsee Bahnhof erwische. Da dieser Bus äusserst pünktlich ist habe ich ihn schon einige Male verpasst. Ich komme (, wenn ich den Bus erwischt habe ca.) eine Stunde später zuhause an. Zuhause widme ich mich meinem Hobby. «Überraschenderweise» ist es das Lesen von Büchern und/oder zu bestimmten Themen wie z.B. die griechisch/römische Mythologie oder einfach über gewisse Tiere und Pflanzen oder ein guter Fantasy-Roman. Bei uns zuhause gibt es meistens zwischen 18:30 und 19:00 Abendessen.Danach gehe ich noch unsere Kaninchenfüttern, duschen und höre bis um 23:15 Musik um mich in den Schlaf zu wiegen. Ich schlafe dann erst, so gegen 24:00 ein. Am nächsten Morgen klingelt der Wecker wieder zwischen 5:30 und 6:00 und der Tag verläuft wieder in einer ähnlichen Bahn wie der gestrige nur anders… 

Der Ort, an dem ich am anfang gefühlt die meiste Zeit verbracht habe.