Freitag, 31. Januar 2020

Meine Zeit in der KiJuBi




Annalena schreibt:

Die drei Monate meines Praktikums in der KiJuBi gehen nun zu Ende. Ich muss sagen, dass ich sehr viel Spass hatte. Diese Zeit werde ich bestimmt vermissen. Ich habe viele tolle Menschen kennen gelernt und möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei allen bedanken. Merci, dass ihr mich hier so offen und herzlich empfangen habt. Ich habe viele neue Dinge gelernt, die ich euch nun auch etwas näherbringen möchte.

Zu Beginn des Praktikums habe ich nicht viel über die Arbeiten gewusst, die es in einer Bibliothek und vor allem in der KiJuBi zu erledigen gilt.

Eine Aufgabe, die doch den Meisten bekannt ist, ist die Beratung. Bei Fragen der Kunden stehen die Bibliothekaren/innen immer zur Verfügung. Es ist eine der wichtigsten Aufgaben. Mir persönlich ist es am Anfang gar nicht so leichtgefallen, all diese Fragen zu beantworten. Auch vor allem, den Kunden den Platz der gesuchten Medien zu zeigen.  Doch mit der Zeit klappte das etwas besser.

Die Arbeit des Alphabetisierens hat mir dabei geholfen. Bei dieser Arbeit müssen die Bücher in die alphabetische Reihenfolge geordnet werden. Diese Arbeit muss immer wieder gemacht werden. Besonders an denjenigen Orten an denen die Kunden am liebsten ihre Bücher aussuchen.

Eine meiner Aufgaben während des Praktikums war auch, das durchsehen aller Kundenwünsche. Dabei ging es darum nachzuschauen ob inzwischen Medien bestellt wurden, die sich zum jetzigen Zeitpunkt jedoch immer noch im immer grösser werdenden Stapel befinden.

Die KiJuBi bietet für Lehrerpersonen eine Zusammenstellung zu einem gewünschten Thema an. Genau diese sogenannten Themenkoffer mussten öfters zusammengestellt werden. Dazu musste ich auch eine Statistik erstellen. Dies stellte sich schwieriger als erwartetet heraus, denn ich musste fast schon Detektiv spielen um die gesuchten Angaben herauszufinden.

Schaufenster dekorieren, so wie Plakate aufhängen gehörten ebenfalls hin und wieder in den Tagesplan.

Eine Ausnahmesituation, die mir jedoch viel Spass bereitete, war den Weihnachtsbaum zu schmücken. Wir haben gemeinsam mit den Familien und vor allem mit den Kindern, die gerade an diesem Tag die Bibliothek besuchten, diversen Weihnachtsschmuck gebastelt und ihn anschliessend an den Baum aufgehängt.

Tatsächlich gibt es in der KiJuBi immer wieder Bastelarbeiten. Das hat mich selber sehr überrascht. Jedoch war das eine interessante Abwechslung.
Auch bei den Vorbereitungen und der Durchführung der Erzählnacht durfte ich teilnehmen und hatte grossen Spass dabei. Ich lernte zudem viel über Kinderrechte. Da dies das Thema der Erzählnacht war.

Mir war bis zu meinem Praktikum nicht klar, dass die Bibliothek Solothurn ein riesiges Magazin besitzt. Dort werden Bücher gelagert, die z.B. beschädigt, nicht gleich oft gelesen oder nur zu Forschungszwecken genutzt werden. In der KiJuBi kommt es öfters vor, dass diese Bücher trotzdem immer wieder verlangt werden. Deshalb musste ich öfters solche Bücher holen und anschliessend wieder versorgen.

Zu guter Letzt, durfte ich natürlich diese Blogartikel schreiben. Das war auch eine ganz neue Erfahrung, die mir jedoch viel Spass bereitete.

Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in meine Arbeiten geben, die ich unter anderem erledigen durfte.

Ich möchte mich noch einmal ganz herzlich bei allen Mitarbeitenden der Bibliothek und insbesondere denjenigen der KiJuBi bedanken. Ich habe die Zeit wirklich sehr genossen.
Merci!

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